Gröden SC09
Skieinstellungen: 29-30-41 bis 23-25-50 bei Sonne
Beschreibung eventuell nicht fehlerlos, da es meine Linie ist, basierend auf eine Endzeit von ~ 2:05,5 ohne Fehler mit einer Skieinstellung von 24-26-50 (also relativ wenig Drehung)
Start:
1.
a) erste Linkskurve: ein wichtiges Tor, welches genau angefahren werden muß! wie bei der SC08 anfahren - also etwas mehr ausholend und Tor berühren
und links zum nächsten Tor fahren
b) kleine Welle, danach Sprung drücken
(ideal 90+ kmh) - Zeitverlust ~ 1/10
2.)
a) folgendes Tor rund anfahren mit Torberührung
(ca. 110 kmh) und rund Richtung Bande ziehen (113 kmh), und knapp neben der Bande den Sprung an der niedrigsten Stelle ansetzen und Drücken, damit der Sprung kurz ausfällt und man...
das nächste Tor, welches sehr wichtig für den Speed ist, wieder rund nehmen kann. Eher vor der Torberührung einlenken und Richtung machen, nachher so wenig wie möglich lenken.
c) Das folgende Tor ist relativ wichtig, Sprung nicht drücken, aber mit Torberührung (87+ kmh) - Zeitverlust ~ 2/10
d) an dieser Stelle nach dem Sprung sollte man außerhalb der Piste landen, um die volle Geschwindigkeit zum Hügel mitzunehmen (108 kmh, ideal 109 kmh) - Zeitverlust ~ 1/10
e) diesen kleinen Hügel anfahren, nicht drücken, jedoch möglichst nicht springen (was meines Erachtens Glücksache ist). Eher dort anfahren, wo er am niedrigsten ist und einfach hoffen, daß man wenig abhebt! Hier ist ein Zeitverlust von ~ 1,5/10 möglich...
3.)
a) 1.ZZ - hier kommt speziell drauf an, wie weit man am Hügel gesprungen ist (95-98 kmH), Tor berühren und weiter zum Gleitstück, wo man möglich weit rechts bei der blauen Linie fährt
4.)
a) Anfahrt zur Schrägfahrt: In der Mitte der Strecke ist eine leichte Erhöhung (im folgenden Pic ersichtlich)
&
genau dorthin einlenken und vorerst parallel zum Streckenverlauf fahren, komplett ohne Sprungunterdrückung...bis zur...
b) folgende Rechtskurve rund anfahren, aber doch so, daß man em Ende der Schrägfahrt bereits Richtung macht und sowenig wie möglich an Geschwindigkeit verliert, Tor berühren , gleich nach der Kurve (110 kmH), in Folge bis zur nächsten Welle - nicht drücken (111+ kmH) - Zeitverlust ~ 2/10
c) Anfahrt zur 2.ZZ
und zum Sprung
&
5.)
Erste Möglichkeit:
a) 2.ZZ, großen Sprung nicht drücken (Sprung kann auch gedrückt werden, der Sprung wird dadurch nur unwesentlich kürzer und es besteht die Chance eine der beiden Wellen zu erwischen und man ausgehoben wird), jedoch vor dem Sprung so einlenken, daß man das 1.S rund fahren kann - am besten zu vergleichen mit dem "/" auf der Tastatur - also schon vor dem Sprung den Läufer in diese Schräglage bringen
b) Aufsprung mit Skispitzen in die Kurve, etwa in der Mitte der Strecke
c) das Tor rechts berühren
und umlenken mit Sprung und das linke Tor eher von hinten nehmen
Torberührung muß nicht sein, da es sonst passieren kann, daß man ausgehoben wird! Wichtig beim 1.S: in der Strecke zu bleiben (Zeitverlust außerhalb der Strecke ~ 2/10) und möglichst rund zum nächsten Tor zu fahren (105 kmh) Zeitverlust ~ 0,5/10 bzw. auch schneller pro kmH ~ 0,5/10
Zweite Möglichkeit:
a) siehe oben
b) siehe oben
c) das Tor rechts außer Acht lassen und das linke Tor direkt mit Torberührung anfahren. Welche wirklich die schnellere Linie ist? Bei hoher Geschwindigkeit die 2. Möglichkeit, bei geringerer allerdings die 1.
Vorteil: Kürzerer Weg zum Tor, jedoch höheres Risiko bei der Welle direkt beim Tor ausgehoben zu werden! Ratsam ist mit einer festen Torberührung durch die Kurve zu fahren. (105 kmh) Zeitverlust ~ 0,5/10 bzw. auch schneller pro kmH ~ 0,5/10
6.)
a) Rechtskurve nach dem 1.S, Tor berühren beim ersten Tor fast Pflicht, beim 2.Tor ideal, über den Sprung mit Unterdrückung
b) Den Sprung möglichst kurz halten, um sich auf das 2.S voll konzentrieren können. Beim linken Tor, Torberührung ideal
&
c) Die vielleicht wichtigste Kurve im oberen Teil der Saslong 2009 - Sprung über die Mauer: Eher von hinten anfahren und im richtigen Moment Sprung unterdrücken, da man sonst an der Welle direkt beim Sprung abhebt. Das Tor rechts mit Torberührung, den Sprung möglichst kurz zu halten und so eng wie möglich, an der Bande vorbeizufahren Richtung Kamelbuckeln und 3.ZZ (124 kmh) - Zeitverlust ~ 1/10 bis 1,5/10
&
7.)
3.ZZ die folgenden Wellen nicht drücken bis zur Ciaslat-Einfahrt! Bei der 3.ZZ am Tor rechts halten
und eine möglichst gerade Linie über den Sprung zum nächsten linken Tor fahren
dieses im Idealfall mit Torberührung und über den folgenden Sprung nicht drücken. Nächsten kleineren Sprung auch nicht drücken und links fahren (130+ kmh) ZV - nicht gemessen! Genauso auch den folgenden Sprung nicht drücken vor der Rechtskurve - Einfahrt Ciaslat.
Die nächsten rund 25 Fahrsekunden entscheiden Gröden 2009, ob man weiter vorne oder weiter hinten liegt.
8.)
a) Aber zurück zur Rechtskurve. Tor direkt ansteuern
an der 4.ZZ vorbei, feste Torberührung und auf direkten Weg - aber unbedingt rund fahren - zum nächsten linken Tor hinsteuern.
Auf halben We dorthin die Sprungtatste drücken und das linke Tor berühren.
Im Idealfall knapp außerhalb der blauen Linie, also neben der Strecke die 1.Welle anfahren.
Und nun die Erklärung zu dieser Stelle: Berührt man das rechte Tor nicht und steuert man direkt die Linkskurve an, verliert man extrem an Speed und wird in der Mitte der Strecke sein - wo eine kleine Welle einen ordentlichen Versetzer bedeutet. Zudem hat man die falsche Anfahrtsposition hin zu den Wellen.
b) Anfahrt Rechtskurver 1.Welle - man befindet sich neben der blauen Linie und macht Richtung zum nächsten rechten Tor. Keine Torberührung beim linken Tor, da man hier schon eingelenkt hat.
Wenn nicht, versetzt es einen sowieso *g*.
Bei der 2 Linie vor der 1.Welle, wo man bereits eingelenkt hat Sprung drücken. 2.Welle, jene direkt beim Tor, welches man berühren kann, aber nicht muss, direkt davor erneut Sprung drücken.
Wichtig, daß man möglichst im oberen Teil der Strecke über die 2.Welle kommt! Ist man ganz unten, wird man von der Strecke geschleudert und wird kaum das nächste Tor schaffen. Fährt man ca. in der Mitte, wird man einen Doppelhupfer machen!
c) Danach gibts ein kleines kurzes Stück zum ausrasten. Hier eine Geschw anzunehmen ist schwer, ich gehe mal von einem Mittelwert aus - 78 kmH (Topspeed von mir 85). Zeitverlust von der 4.ZZ bis nach den Welle zwischen 3/10 bis zu 1 Sekunde, eventuell auch darüber hinaus, was auf die entsprechende Linie ankommt!
9.)
a) Die folgende Linkskurve: Hier ist der Speed, den man mitgenommen hat, weniger wichtig. Umso wichtiger die Linie, wie man um die Kurve fährt.
Und - hier gibt es nur eine Linie! Schön rund einlenken und möglichst knapp beim Tor zu sein. Unbedingt Tor berühren und anschließend möglichst weit links auf der Strecke fahren und auch dort bleiben!
Wenn man das Tor nicht berührt, wird man bei der Welle direkt beim Tor versetzt. Sprung unterdrücken hilft hier auch nichts, weil man sonst zuviel an Speed verliert. Also schön rund fahren und den Speed mitnehmen.
b) Anfahrt zum folgenden Sprung. Hier gibt es 2 Linien. Fährt man einen Ski mit mehr Drehung, dann eher links anfahren und rund nach innen ziehen. Wenn man einen Ski bevorzugt, der weniger dreht, in der Mitte der Strecke anfahren und schnell nach rechts ziehen.
&
10.)
a) Sprung nicht drücken! Die Landung sollte ca. auf Höhe der Bande, eng neben der blauen Linie sein - also nahe der kleinen Mulde.
b) Sprung über die folgende Welle drücken und möglichst eng am Rechten Tor vorbei, Torberührung möglich.
In etwa auf Höhe des Tores erneut Sprung drücken und weiters dann auf direkten Weg zum linken Tor hinziehen und rasch bei der 5.ZZ links einlenken.
Keinesfalls zu weit vom rechten Tor entfernt sein, da man das linke Tor dann nur erwischt, wenn man bergauf fährt! Und das kostet extrem viel Zeit! ZV ~ 3/10 bis hin zu 8/10
c) Die Geschw-Angabe direkt bei der 5.ZZ ist nur dann wichtig, wenn man auch eine enge Linie erwischt hat. Also, nach dem linken Tor auf der linken Seite - Sprung drücken eventuell auch leicht außerhalb der Strecke an der Bande vorbei zum nächsten linken Tor ansteuert
im Idealfall mit Torberührung aber diese kleine Welle direkt beim Tor nicht drücken. Wird man bei der Kurve bei der 5.ZZ hinausgetragen, befindet sich in der Mitte der Strecke oder gar an der rechten blauen Linie, verliert man gleich ein paar /10.
11.)
a) Um zu sehen, ob man bei der letzten Kurve auch wirklich eine gute Linie erwischte und auch entsprechend Speed in den Zielhang mitnehmen kann, gibt die Geschw-Angabe nach derm Erlischen der ZZ Aufschluß.(Mittelwert: 97 kmh) - Zeitverlust ~ 1/10. Ist man schneller, holt man pro kmH ~ 1/10 auf. (Topspeed 101 kmh)
b) Folgende Rechtskurver rund aber auch eng anteuern mit Torberührung
und weiter zu folgendem Sprung vorbereiten. Sich hierfür am linken Streckenrand hintreiben lassen
und Sprung nicht drücken
c) Nach dem Sprung auf die obere Hälfte der Strecke zufahren und den kleinen Schnapper nicht drücken
12.)
a) Sich danach links halten und nächsten kleineren Sprung nicht drücken.
&
b) Zielsprung: Links anfahren, Sprung nicht drücken und auch links landen - am besten neben der blauen Linie innerhalb der Strecke
&
...und ab durchs Ziel!
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