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Tutorial Wengen Ski Challenge 2009 by KWBG

Wengen SC09

Charakteristik: Das Lauberhorn - die längste Abfahrtspiste der Skichallenge - 2,5 Minuten vollste Konzentration, gespickt mit einigen Schlüsselstellen, die ordentlich zu meistern sind...
Skieinstellungen: 23-32-45 bis 30-40-30 - Empfehlung: 27-37-36
Viel hat sich zu Wengen SC08 von der Fahrphysik nicht verändert...
Dank an El-Jabato, von dem ich wieder einiges geklaut habe *ggg* + an Wahatl, der mir so manch Tipp gab!

Start: Los gehts!

1.
a) Geradeausfahrt ziemlich mittig der Strecke...

b) ...bis zum ersten leichten Linksknick - Torberührung möglich, doch nicht erforderlich

c) Nun die Anfahrt zur ersten Rechtskurve: Diese ziemlich eng mit leichter Torberührung nehmen und ...

d) ...möglichst rund und knapp innerhalb der blauen Linie zum folgenden Tor ziehen, natürlich auch mit sanfter Berührung des Tores....

e) ...und weiter zum folgenden Tor, Torberührung empfehlenswert - auf der blauen Linie fahren bzw. auch knapp ausserhalb der Strecke möglich. Wichtig - rund bleiben, damit möglichst wenig Speed verloren geht!

2.)
a) Bei der folgenden Linkskurve, Richtung 1.ZZ + Russisprung gibt es 2 Möglichkeiten, diese anzufahren:
b) Die erste Möglichkeit, welche man nur in Betracht ziehen sollte, wenn die Anzahl der "Drehung" bei der Skieinstellung 25 oder weniger beträgt....das Tor mit satter Berührung nehmen, um der Welle, die direkt beim Tor ist, auszuweichen (Zeitverlust, wenn man über die Welle fährt rund 2-3kmH )
c) Die zweite Möglichkeit, ist die gängigere Variante: Das Tor nicht berühren, sondern schön umkurven - zumindest ausreichend, dass man die Welle nicht nimmt, jedoch trotzdem nicht zu weit nach aussen abgetragen wird

d) Anfahrt zum Russisprung: Ziemlich mittig bis leicht linksseitig

e) Russisprung unbedingt drücken, um ihn so kurz wie möglich zu halten (in etwa zu diesem Zeitpunkt drücken)

f) Bei der 1.ZZ sollten nun ca. 95-97 kmH angezeigt werden und der Sprung nicht weiter als 35m gehen (ideal bei ~ 20m oder auch weniger...)

3.)
a) Den folgenden leichten Rechtsknick nach dem Russisprung eng anfahren, Torberührung möglich, jedoch nicht entscheidend

b) Danach schauen, daß man sich eher links hält, um die beiden folgenden Wellen möglichst gut auszuweichen

c) Erste Welle, Torberührung erforderlich und aufpassen, dass man möglichst nicht abhebt

d) Zweite Welle, Torberührung erforderlich und im Idealfall hebt man nicht ab

e) Die beste Möglichkeit, diese beiden Wellen zu schlucken ist, wenn man sie nicht gerade anfährt, d.h. die Ski minimal quer stellt. Der Zeitverlust, welcher dadurch entsteht, ist geringer, als wenn man direkt drüberfährt und sie nicht korrekt drückt...

4.)
a) Nun kommt man zur entscheidensten Stelle im oberen Streckenbereich des Lauberhorns...hier gilt es, den bisher aufgebauten Speed voll mitzunehmen und an der Kante möglichst 119kmH zu haben - jedes kmH weniger kostet ca. 1/10 an Zeit - aber mal der Reihe nach
b) Es gibt eine Linie, bei der man möglichst wenig durchgeschüttelt wird - sie ist ziemlich genau auf der blauen Linie - dort dann mit ein bisschen Glück und ohne wenig Rumgehüpfe zur Kante fahren und das rechte Tor berühren

c) Traversenschuss - mit Anfahrt zur 2.ZZ:
d) Sich an dieser Stelle der Strecke bis zur folgenden Linkskurve eher im rechten Teil befinden. Knapp vor Ende der Werbebande (zumindest bei der österreichischen Version) befindet sich am linken Streckenrand zwei kurze blaue Linien. Zwischen Diesen, sich bereitmachen, langsam in die Kurve einzulenken

e) Eine gute Möglichkeit zur Hilfe bietet die zweite halbierte Linie, also jene direkt vor dem Tor auf der linken Seite, damit man die Kurve auch richtig anfährt - lt. folgendem Pic

f) Schön rund ca. auf Höhe der blauen Linie zum nächsten Tor hinziehen und es berühren (es gibt noch eine 2. Möglichkeit, wo man das Tor nicht berührt und diese ein kleines Stück unterhalb der Linie anfährt) - wichtig ist jedoch, daß man in dieser Kurve nicht versetzt wird - dies bedeutet einen Zeitverlust von rund 1/10

5.)
a) Anfahrt Richtung 2.ZZ - nach der Kurve sich eher mittig langsam in den rechten Streckenbereich treiben lassen und die Kurve bei der 2.ZZ abschneiden - d.h. sich leicht ausserhalb der Strecke befinden
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b) Das folgende Tor bzw. die folgenden Tore so eng wie möglich nehmen, Torberührungen in der langgezogenen Rechtskurve möglich, aber keine Bedingung, da vor allem die Runde Linie zählt. Bei jeder Möglichkeit, die sich bietet, kann man kurz in die Hocke gehen...
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c) Anfahrt zum Hundsschopf: Bei der folgenden Linkskurve - das Tor ausser Acht lassen, doch schauen, dass man sich bis zum Sprung auf Höhe der halbierten blauen Linien befindet...

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d) Den Hundsschopf-Sprung unbedingt drücken, um möglichst kurz zu springen - Richtmarke ~ 40m, doch gilt...je kürzer, umso mehr Speed kann für den Canadian-Corner aufgebaut werden! Hier der Punkt, wo man die Sprungtaste betätigt (ca. bei der 2. blauen halbierten Linie vor der Kante):

6.)
a) Anfahrt zur Minschkante und zum Candian-Corner: Der Aufsprung beim Hundsschopf sollte mittig bis eher rechtseitig der Strecke liegen...

b) ...danach zum folgenden Linksknick ziehen, keine Torberührung erforderlich und die Spur eher links halten und über die Minschkante - also die kleine Welle - springen - keine Torberührung beim Tor direkt bei der Kante, Sprungtaste ist Geschmackssache...
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c) Im Candian-Corner: Läufer nach links ziehen 1. Tor berühren, das 2. Tor mehr oder weniger nicht beachten. Wichtig: möglichst rund bleiben und sich in Hocke zur linken Streckenhälfte treiben zu lassen, um möglichst viel Speed mitzunehmen und in Folge innerhalb der blauen Linie über die Welle (an der niedrigsten Stelle) zu fahren und mit der Sprungtaste drücken (und leicht nach rechts ziehen, da man sonst im Netz landet...)

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7.)
a) Nun zur Schlüssel- und Lieblingsstelle der Skichallenger in Wengen: Das Brüggli-S - hier einmal die Anfahrt: Möglichst weit links beim Zaun anfahren - und genau an der Stelle, wo der Zaun die Unterbrechung hat, in die Kurve mit dem einlenken zu beginnen

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b) Als Anhaltspunkt für das richtige Einlenken dient hierfür die blaue Linie, direkt im Kurvenknick - ganz knapp daneben innerhalb der Piste um die Kurve ziehen

c) In etwa hier die Sprungtaste drücken, um die beiden folgenden Wellen gänzlich zu unterdrücken. Hebt es einen dennoch aus, hat man zu früh bzw. zu spät die Sprungtaste betätigt...


d) Danach nach links einlenken und die Kurve möglichst mit Gefühl ausfahren und möglichst links halten und auch dort zu bleiben - ohne viel zu kanten...

e) Ca. bei diesem Kurvenknick wieder in die Hockeposition gehen

f) Zur näheren Betrachtung gibt es hier ein Video in Superzeitlupe im Format: wmv - Brüggli-S mit 107 vom "Meister El Jabato" -
um das Video unter dem Internetexplorer zu starten, mit Maus Rechtsklick und auf Wiedergabe gehen.

Hier auch als Direktlink: Brüggli-S in Zeitlupe



8.)
a) Danach in etwa der Streckenmitte zur 3.ZZ weiterfahren, unter der Brücke durch (rechts halten, praktisch an der Streckenlinie) zur folgenden Torkombination, wo eigentlich nur wichtig ist, seine Geschwindigkeit möglichst gut mitzunehmen und die Tore rund und möglichst eng, mit Torberührung anzufahren - hier die einzelnen Tore bebildert (darauf näher einzugehen, bringt meines Erachtens nix ;)
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b) Anfahrt zum Langentreien - auch die Art Super-G-Teil des Lauberhorns: Bei der Rechtskurve weit ausholen und dafür die Piste ein wenig verlassen und das Tor rechts über die Welle mehr von hinten zu nehmen, Torberührung nicht erforderlich, jedoch ratsam + nicht vergessen, diese Welle mit der Sprungtaste auch zu drücken (am besten kurz nach der letzten blauen Halblinie nach dem Tor) und erneut rechts neben der Piste das folgende Tor auch möglichst von hinten anfahren (Richtgeschwindigkeit ~ 115kmH) - diese Kurve beschreibe ich bewusst etwas umfangreicher und füge auch mehrere Pics ein, da sie extrem wichtig ist, den Speed voll mitzunehmen und die nur erreicht werden kann, wenn man sie sehr genau nimmt

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& das folgende Bild kennzeichnet, wann man die Sprungtaste betätigen soll

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c) Bei den folgenden Kurven und Toren gilt: Möglichst rund fahren, möglichst alles in der Hocke durchfahren und jedes einzelne Tor auch leicht bis stärker berühren...

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9.)
a) Anfahrt durch das folgende S zum Haneggschuss: Bei der Rechtskurve nach längerer Zeit wiedermal aufstehen und das Tor eher wieder von hinten mit kräftiger Torberührung nehmen, sodass man sich rechts neben der Strecke befindet und den Speed auch in weiterer Folge mitnehmen kann

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b) Mit Gefühl in der Hocke zum nächsten linken Tor ziehen und dieses ebenso berühren (Richtgeschwindigkeit ~ 111kmH)

c) Haneggschuss: Nach dem S nun eher rechtsseitig der Strecke die Welle drücken und hinunterstechen, den kleinen Schnapper beim folgenden Tor nicht drücken und immer noch ziemlich rechts von der Piste halten und Richtung 4.ZZ fahren...

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d) ...und sich nach links (ohne viel rumzulenken) treiben lassen und dieses Tor ohne Torberührung passiert...

10.)
a) Einfahrt Seilersboden und Silberhornsprung: Das Tor rechts bei der Einfahrt dieses Streckenabschnitts berühren und folgend die Linkskurve von hinten anfahrend und die Piste auf dem linken Streckenrand verlassen...

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b) ...in der Folge knapp am linken Tor vorbei, Torberührung nicht erforderlich, Richtung zum Silberhornsprung

c) Den Silberhornsprung auf der rechten Seite nehmen, Torberührung durchaus empfehlenswert, damit man beim Aufsprung nicht zu sehr links landet, da dann ein Doppelsprung fast gewiss ist. Somit unbedingt in der Streckenmitte aufkommen!

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d) Zum Österreicherloch - bei der 5.ZZ vorbei zum folgenden Tor, Torberührung nicht unbedingt erforderlich und in der Folge möglichst eng das rechte Tor nehmen, mit Torberührung, um den vielen kleinen Wellen möglichst gut auszuweichen - Speed ist wichtig, daß man ihn weiter mitnimmt...wichtig ist auch, dass man unter keinen Umständen zu weit aufgrund der Wellen zu weit in die Mitte der Strecke abgetragen wird, sondern das folgende Tor schön gerade anfahren kann

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e) Das letzte angesprochene Tor möglichst eng nehmen, Torberührung von Vorteil, sowie das man nicht zu weit zur Bande hinausgetragen wird (aber auch nicht zu direkt das folgende Tor ansteuert)

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f) Dieses Tor nun in etwa in dieser Position ansteuern und berühren...und weiter ins Ziel S...

g) ...dazu links an der blauen Linie entlangfahren, über die Welle ohne Sprungtaste springen und auf Höhe des Endes der rechten Plakatwand (österreichische Version) scharf nach rechts einlenken...

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h) ...um das folgende Tor möglichst eng zu nehmen. Optimal - eine heftige Torberührung (...was nicht immer leicht ist, wenn drauf und dran ist eine neue Bestzeit aufzustellen *ggg*)

i) In Folge gerade weiterfahren, also die Strecke abkürzen und das Tor beim Zielsprung, den man drückt (und auch nicht abhebt), auch noch zu berühren...

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...und ab durchs Ziel!
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